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Brot für die Welt


„Satt ist nicht genug – Zukunft braucht gesunde Ernährung!“

Brot für die Welt und die Berlin Food Week setzen sich gemeinsam dafür ein, dass sich Menschen in aller Welt ausreichend und gesund ernähren können und dabei die Ressourcen unserer wunderbaren Schöpfung behutsam nutzen. Damit auch in Zukunft noch genug für alle da ist.

Wussten Sie, dass weltweit zwei Milliarden Menschen zwar irgendwie satt werden, aber trotzdem mangelernährt sind, weil sie mit ihrem Essen nicht genügend Nährstoffe zu sich nehmen können? Mangelernährte Menschen sind körperlich und geistig weniger leistungsfähig und krankheitsanfälliger. Besonders gilt dies für Kinder: Erhalten sie in der Schwangerschaft oder den ersten Lebensjahren keine ausgewogene Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, dann bleiben dauerhafte körperliche Schäden zurück. Und das, obwohl nach Artikel 25 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung jedes Kind, jede Frau und jeder Mann das Recht hat, sich gesund, vielfältig und bezahlbar zu ernähren. Diese Erklärung nimmt die Staaten in die Pflicht, das Recht auf Nahrung zu achten, zu schützen und zu erfüllen. Dies gilt im eigenen Land ebenso wie auf internationaler Ebene. Ein Staat darf die eigenen Anstrengungen seiner Bürgerinnen und Bürger nicht behindern und muss sie vor Dritten – zum Beispiel vor Landraub durch multinationale Konzerne – schützen und ihnen den sicheren Zugang zu gesunder und bezahlbarer Nahrung gewährleisten.

Die gute Nachricht ist: Eine Welt ohne Hunger und Mangel ist möglich! Dies setzt jedoch einen enormen politischen Willen aller Beteiligten voraus. Das gilt sowohl für Länder des globalen Nordens als auch für die des globalen Südens. Es gilt für die Politik wie für multinationale Konzerne. Aber auch wir Konsumentinnen und Konsumenten sind gefragt. Wir haben es in der Hand, durch unseren Ernährungsstil dazu beizutragen, Hunger und Mangelernährung zu beenden. Denn: Unser Konsumverhalten entscheidet täglich darüber welchen Anreiz wir Produzenten und Händlern geben, damit diese eben nicht möglichst kostengünstig, unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen und ohne Rücksicht auf Umweltauswirkungen produzieren. Eine falsche Ernährung macht zudem auch bei uns Menschen krank, trägt zur Verschwendung von Ressourcen bei und setzt als schlechtes Vorbild Trends in aller Welt, die nicht zukunftsfähig sind. Multinationale Konzerne befördern diese negative Entwicklung, denn gerade die Märkte der aufstrebenden Länder im Süden stellen für sie ein wichtiges Geschäftsfeld dar.

Was können Sie tun?

  1. Kochen Sie jahreszeitliche Gerichte und verwenden Sie regionale Produkte. Lange Transportwege und der hohe Energieverbrauch tragen zum Klimawandel bei.
  2. Beziehen Sie ökologisch angebaute Produkte. Diese kommen ohne umweltschädliche Pflanzenschutzmittel aus und erhalten die alten Arten und Sorten.
  3. Kaufen Sie fair gehandelte Produkte. Damit leisten Sie einen Beitrag zu gerechteren Welthandelsstrukturen und sichern den Erzeugern ein faires Einkommen.

Brot für die Welt unterstützt in zahlreichen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas Partnerorganisationen, die sich dafür einsetzen, dass die Bevölkerung die Möglichkeit bekommt, sich gesund, vielfältig und bezahlbar zu ernähren und gleichzeitig ökologische Anbaumethoden anzuwenden. Darüber hinaus setzt sich Brot für die Welt seit mehr als vierzig Jahren für den Fairen Handel und damit für eine nachhaltige Konsumweise bei uns ein.

Bitte unterstützen Sie diese Arbeit – mit Ihrer Spende an Brot für die Welt, IBAN DE10 1006 100605005005 00.

Foto: Christof Krackhardt / Brot für die Welt

Foto Copyright: Christof Krackhardt