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Programm

DIE STADT ISST SICH AUF

Berlin bittet zu Tisch


Kann eine Großstadt wie Berlin sich selbst ernähren?

Diese Frage stand am Anfang der Idee zum Dinner “Die Stadt isst sich auf”. Bundestagsabgeordnete Renate Künast, eine der Ideen-Geberinnen, hat sich für ihr Buch Rein ins Grüne – raus in die Stadt mit urbanen Gärten und zeitgemäßer, nachhaltiger Ernährungsweise beschäftigt. Im Austausch mit Eva-Maria Hilker, Journalistin und Herausgeberin der Gastro-Zeitung EssPress, ist die Idee entstanden, es einfach mal auszuprobieren. Ein Dinner-Event. Für 60 Gäste. Und alle Zutaten kommen aus Berlin. Ein Showcase sollte das Dinner sein. Der Beweis, dass es geht. Es sollte mediale Aufmerksamkeit schaffen, Akteure vorstellen und ins Gespräch bringen und rund um das Thema aufklären. Das Ziel: Nachhaltige, moderne und lokale Ernährungsweise zeitgemäß und undogmatisch fördern. Und natürlich sollte der Genuss dabei nicht auf der Strecke bleiben!

Alexandra Laubrinus, Kuratorin der Berlin Food Week, war von der Idee begeistert, als sie gefragt wurde, das Event im Rahmen der Berlin Food Week stattfinden zu lassen und bei der Umsetzung organisatorisch und kreativ zu unterstützen. Ein Ort war schnell gefunden: die Data Kitchen im Data Kitchen im Data Space by SAP. Chefkoch Alexander Brosin hat einschlägige Garten-Erfahrung aus seiner Zeit im Restaurant Margaux von Michael Hoffmann. Dieser hat lange, bevor es ein Trend war, ausschließlich vegetarisch und mit lokalem Gemüse gekocht. Wie kein anderer Ort verbindet die Data Kitchen Digitales und Lokales.

So war es bei Die Stadt isst sich auf

Das Menü des Abends:

Focaccia | Rucolabutter | Stadtfarmtomaten

Müggelheimer Waldpilzsud
Chinesische Keule | Sellerieravioli | Kräuteröl

Getränkebegleitung: Herbstlaub | Fichtensprosse

Stadtfarmwaller | Lichtenberg
Getreiderisotto | lauwarmer Salat | Krebstierfond

Getränkebegleitung: naturbelassener Weißwein “Schnieke” 2018

Quitten | Wuhlheider Holunder
in Holundersirup geschmorter Quitte | Fenchel-Milcheis | Crunch

Getränkebegleitung: Lavendel | Hopfen | Quitte

 

 

 

 

Die Liste der Zutaten und der jeweiligen Produzenten:

Salat, Tomaten und Waller:​ Stadtfarm
Getreide: ​Vierfelderhof
Rucola, Pilze und Sellerie:Domäne Dahlem
Honig:​ Tom Dragheim
Butter und Milch: ​Milchhof Mendler
Pilze und Fichtensprossensirup:​ Moritz Schmid
Fond aus Tiergartenkrebsen:​ Holy Crab
Lavendel​ (zum Geist gebrannt von der Deutschen Spirituosen Manufaktur): aus dem Garten der Gemäldegalerie
Fenchelblüte: ​selbst gesammelt vom Sous Chef der Data Kitchen im Botanischen Volkspark Blankenfelde-Pankow
Ahornblätter ​(zum Geist gebrannt von der Deutschen Spirituosen Manufaktur): aus dem Hof der Data Kitchen
Holunder:​ selbst gesammelt von Alexander Brosin, Küchenchef der Data Kitchen
Hopfen:​ selbst gesammelt von Lucas Holzmeier, Barchef der Data Kitchen, in einem Hinterhof an der S-Bahnstation Prenzlauer Allee
Quittensaft:​ Mostquetsche
Quitten:​ aus dem privaten Garten von Stefan Fenske, Transgourmet
Wein:Britzer Wein
Gefiltertes Leitungswasser: ​Leogant

Hier stellen wir die Produzenten und ihre Geschichten vor: