9. September 2021

Zubeißen statt wegschmeißen

Warum Food Waste ein echtes Problem ist – und was unser Partner Miele dagegen tut

Während Du diesen Satz liest, wandern in Deutschland 1.713 kg Lebensmittel in den Müll. Jedes Jahr sind es hierzulande nach Schätzungen 18 Millionen Tonnen, das entspricht 571 kg pro Sekunde. Darunter auch Lebensmittel, die durchaus noch genießbar wären. Landen solche Produkte im Müll, spricht man von Lebensmittelverschwendung, oder auch Food Waste. Warum das ein echtes Problem ist und was unser Partner Miele dagegen tut – darum geht’s in diesem Beitrag.

Der Salat hat welke Stellen, die Zucchini eine kleine Delle, der Joghurt ist gestern abgelaufen – für viele Menschen ist das Grund genug, diese Produkte in den Müll zu werfen. Auch wenn man sie noch hätte essen können. In Deutschland schmeißt jeder Mensch im Durchschnitt 75 kg an Lebensmitteln pro Jahr weg. 

Aber warum ist das überhaupt ein Problem – schließlich sind Lebensmittel ja gewissermaßen „nachwachsende Rohstoffe“? Dazu muss man sich anschauen, welche Ressourcen notwendig sind, um Lebensmittel zu produzieren: jede Menge Wasser, Energie, Arbeitskraft und landwirtschaftliche Flächen. Hinzu kommen noch andere negative Effekte der Lebensmittelproduktion, wie der Ausstoß von CO2 beim Transport vom Feld in den Supermarkt. All das fällt „umsonst“ an, wenn die Lebensmittel nicht gegessen, sondern weggeworfen werden. Abgesehen davon ist es auch moralisch schwierig, Essbares zu entsorgen, während Menschen anderswo an Hunger leiden.

Was Food Waste fürs Klima bedeutet

Eine aktuelle Studie des UN Environment Programme kommt zu dem Ergebnis, dass 8 bis 10 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen auf nicht verbrauchte Lebensmittel zurückgehen. Und: „Wären Lebensmittelverluste und -verschwendung ein Land, wären sie die drittgrößte Quelle von Treibhausgasemissionen.“ Lebensmittel vor dem Wegwerfen zu retten, ist also auch eine Form von Klimaschutz und kommt dem Planeten zu Gute.

Doch auch wenn die Zahlen alarmierend klingen: Die Situation ist nichts aussichtslos. Ob Privatperson, Unternehmen oder Politik: Alle können etwas tun, um der Lebensmittelverschwendung etwas entgegenzusetzen.

Mit cleveren Ideen gegen die Verschwendung: Was Miele tut

Miele ist mit seinen Hausgeräten in den Haushalten vieler Menschen zuhause. Dort gibt es einen guten Hebel, um Food Waste und Verschwendung von Lebensmitteln zu verhindern. Das tut das Unternehmen, das die Berlin Food Week schon seit dem Jahr 2013 als Hauptpartner unterstützt, mit innovativen Ideen, Produkten und Geschäftsmodellen. 

Schon mit dem Frischesystem PerfectFresh Pro von Miele bleiben Lebensmittel bis zu fünfmal länger frisch als im klassischen Gemüsefach. Der Temperaturbereich zwischen 0 und +3 °C bietet ideale Bedingungen, um sogar die Haltbarkeit von Fleisch, Fisch oder Milchprodukten zu verlängern. Die Kombination von Kälte und Feuchtigkeit hilft, das frühzeitige Verderben von Lebensmitteln zu vermeiden. Mit PerfectFresh Active geht Miele noch einen Schritt weiter: Alle 90 Minuten und bei jeder Türöffnung wird ein feiner Sprühnebel direkt in die Frischeschublade abgegeben. Ein zusätzlicher Frischekick, der bei Obst und Gemüse Qualität und Vitamine schützt.