Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit liegt uns schon von Beginn an am Herzen.

Im Jahr 2014, dem ersten Jahr der Berlin Food Week, haben wir für einen Shitstorm gesorgt, indem wir im Kaufhaus Jandorf ein Schwein live vor Publikum von zwei Metzgern fachgerecht zerlegen ließen. Wir fanden: wer Fleisch isst, soll sich damit konfrontieren. Alle Teile des Tieres wurden vor Ort verarbeitet und an das Publikum verschenkt, beispielsweise als Bratwurst.

Im gleichen Jahr lautete des Motto des Stadtmenüs „Gemüse ist unser Fleisch“

Nachhaltigkeit ist für uns selbstverständlich

Immer spielen nachhaltige Themen bei all unseren Formaten eine große Rolle. Ob bei der Auswahl der Aussteller für das House of Food, beim Programm der Miele Cooking School oder beim Stadtmenü-Motto.

Auf dem Foto ist Hendrik Haase zu sehen. Er kommt gerade mit einer Gruppe Kindern aus der U-Bahn. Gemeinsam haben sie in der Domäne Dahlem Kartoffeln geerntet, die sie gleich im Kaufhaus Jandorf zu frischen Kartoffelchips verarbeiten werden.

2021: Kulinarische Klimakampagne

Im Jahr 2021 ist Klimafreundlichkeit und Nachhaltigkeit der Kern unseres Festivalprogramms. Beim Stadtmenü servieren Restaurants in ganz Deutschland klimafreundliche Menüs.

Mit jedem Bissen können Gäste etwas für die Umwelt bewirken: die Restaurants spenden 1% ihres Netto-Umsatzes mit dem Stadtmenü für heimische Klimaschutz-Projekte in der Landwirtschaft. Dazu kooperieren wir erstmals mit der internationalen Initiative Zero Foodprint, die in diesem Jahr durch den Verein Greentable auch in Deutschland startet. Regenerative Landwirtschaft, auch „Carbon Farming“ genannt, produziert Lebensmittel auf eine Art und Weise, die nicht nur auf hohe Erträge und Gewinne abzielt, sondern auch zum Wiederaufbau unserer geschädigten Ökosysteme und zu einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion beiträgt.